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Bund beteiligt sich an Kosten für Beseitigung alliierter Kampfmittel – Woidke: Erfolg unserer Hartnäckigkeit

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat die Zusage des Bundes begrüßt, erstmals einen Teil der Kosten für die Beseitigung alliierter Kampfmittel zu übernehmen. „Die Hartnäckigkeit Brandenburgs hat sich ausgezahlt“, sagte Woidke heute nach einem entsprechenden Beschluss des Haushaltsausschusses des Bundestages. Er fügte hinzu: „Es wurde höchste Zeit, dass der Bund endlich seine Mitverantwortung anerkannt hat. Immer wieder werden hochgefährliche Bomben aus alliierter Produktion gefunden. Dieses unkalkulierbare Risiko stellt eine wachsende Gefahr für Leib und Leben der Menschen dar. Brandenburg als Bundesland mit dem höchsten Anteil an kampfmittelbelasteten Gebieten wird von diesen Bundesmitteln profitieren.“ Woidke dankte allen Beteiligten, die sich seit Jahren dafür stark gemacht hatten, den Bund mit in die finanzielle Pflicht zu nehmen.

Schröter begrüßt finanzielle Beteiligung des Bundes an Beseitigung von alliierter Fundmunition

Potsdam – Innenminister Karl-Heinz Schröter begrüßt die Bereitschaft des Bundes, sich ab dem Jahr 2016 an den Kosten für die Beseitigung alliierter Fundmunition aus dem Zweiten Weltkrieg zu beteiligen. „Mit diesen zusätzlichen Mitteln kann die Beseitigung der gefährlichen Kriegshinterlassenschaften verstärkt werden.